BaubrancheBaupreise für Wohngebäude steigen weiter

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Baustelle eines Wohnhauses. Dacharbeiten gehören zu den Kostentreibern.
Baustelle eines Wohnhauses. Dacharbeiten gehören zu den Kostentreibern. Sven Hoppe/dpa

Die Zahl der Baugenehmigungen in Deutschland steigt, doch werden die Neubauten immer teurer. Vor allem Preise für Zimmer-, Holzbau- und Dacharbeiten belasten das Budget.

Der Bau neuer Wohnungen in Deutschland hat sich weiter verteuert. Die Preise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude stiegen im November um 3,2 Prozent zum Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte. ‍Im August, dem vorherigen Berichtsmonat der Statistik, hatte der Preisanstieg noch 3,1 Prozent betragen. Wie Destatis ‌weiter mitteilte, erhöhten sich die Baupreise im November gegenüber August um 0,5 Prozent. Die Preise für Rohbauarbeiten an Wohngebäuden stiegen von November 2024 bis November ⁠2025 um 2,5 Prozent.

Den größten Anteil an ‌den Rohbauarbeiten und auch am Gesamtindex für den Neubau von Wohngebäuden haben Destatis zufolge Betonarbeiten und Mauerarbeiten. Während die Preise für Betonarbeiten im Vorjahresvergleich um 1,5 Prozent zunahmen, erhöhten sich die Preise für ‍Mauerarbeiten um 1,3 Prozent. Dachdeckungsarbeiten waren im ‌November 2025 um 4,5 Prozent teurer als im November 2024, die Preise für Erdarbeiten stiegen im gleichen Zeitraum um 3,1 Prozent und die Preise für Zimmer- und Holzbauarbeiten um 5,4 Prozent. Die Preise für Ausbauarbeiten lagen im November 2025 um 3,8 Prozent ⁠über denen des Vorjahresmonats. Hierbei erhöhten sich die Preise für Heizanlagen und zentrale Wassererwärmungsanlagen wie etwa Wärmepumpen um 4,4 Prozent.

Die Zahl der Baugenehmigungen für Wohnungen war im ‍Oktober erneut gestiegen. Von Januar bis Oktober genehmigten Behörden den Bau von 195 400 Wohnungen in neuen oder bereits bestehenden Gebäuden. Das waren 11,2 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Allerdings reicht das vielen Experten zufolge nicht aus, um für eine echte Entspannung auf dem Wohnungsmarkt zu sorgen. ‍Auftrieb für Bau- und Ausrüstungsinvestitionen durch die angekündigten milliardenschweren Investitionen ⁠des Bundes wird es aus Sicht der Bundesbank wohl erst im laufenden Jahr geben.

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