Bau-Turbo„Einfach mal ein bisschen schneller werden“

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„Wir sind“, sagt Bundesbauministerin Verena Hubertz (Mi.), „an einem Punkt, wo wir es einfach mal hinkriegen müssen.“ Dominik von Achten (re.), Chef des Zementherstellers Heidelberg Materials, widerspricht da nicht.
„Wir sind“, sagt Bundesbauministerin Verena Hubertz (Mi.), „an einem Punkt, wo wir es einfach mal hinkriegen müssen.“ Dominik von Achten (re.), Chef des Zementherstellers Heidelberg Materials, widerspricht da nicht. (Foto: Johannes Simon)

Bauen ist zu teuer und dauert zu lange. Da sind sich Bundesbauministerin Hubertz und Heidelberg-Materials-Chef von Achten einig. Doch was tun? Viele zusätzliche Steuer-Milliarden allein könnten sogar gefährlich werden.

Von Tim Frehler, Berlin

Zum Start ein kleines Gedankenexperiment: Angenommen, es ist November 2028, die Legislaturperiode neigt sich ihrem Ende zu: Was will die Bundesbauministerin dann erreicht haben? Zwei Punkte nennt Verena Hubertz (SPD). Erstens: Der Anstieg der Baukosten sei gestoppt, „vor allen Dingen“ seien sie aber gesenkt worden. Zweitens wolle sie den Menschen sagen können: „Wenn ihr euch für eine Wohnung bewerbt, dann ist die Schlange nicht mehr hundert Meter lang.“ Sie wolle, sagt Hubertz, die Sorgen der Menschen verringern, indem das Angebot auf dem Wohnungsmarkt steigt.

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SZ PlusVon Tim Frehler und Georg Ismar

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