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Barack und Michelle Obama:Buchverträge bringen Obamas 65 Millionen Dollar

Barack Obama, Michelle Obama

Barack und Michelle Obama.

(Foto: AP)
  • Barack und Michelle Obama haben ihre Buchrechte verkauft.
  • Den Zuschlag bekam der Verlag Penguin Random House. Er soll mehr als 65 Millionen Dollar dafür gezahlt haben.

Der in New York ansässige Verlag Penguin Random House hat sich die derzeit wohl begehrtesten Buchverträge der Welt gesichert. Das Unternehmen erwarb die internationalen Rechte für die Bücher von Barack und Michelle Obama. Einzelheiten des Deals teilte der Verlag zunächst nicht mit. Nach Informationen der Financial Times zahlt Penguin Random House mehr als 65 Millionen Dollar für die Bücher des vorherigen US-Präsidenten und der ehemaligen First Lady. George W. Bush hat mit seinem Buch mutmaßlich zehn Millionen Dollar verdient, schätzen Branchenkenner.

Ob es sich bei den Büchern um Memoiren handeln wird, teilte der Verlag nicht mit. Auch der Erscheinungstermin ist noch offen. Barack und Michelle Obama wollen jeweils ein Buch veröffentlichen. Die Rechte daran verkauften sie gemeinsam, was die Aufmerksamkeit für die Auktion zusätzlich erhöhte. Penguin setzte sich am Ende gegen andere große US-Verlage wie Harper Collins oder Simon & Schuster durch.

Barack Obama verkaufte schon vorher Bestseller

Penguin Random House will eine Million Bücher im Namen der Obamas spenden. Sie sollen an eine NGO gehen, die sich für benachteiligte Kinder einsetzt sowie an eine E-Book-Initiative des Weißen Hauses. Auch die Obamas wollen einen Teil der Einnahmen aus den Buchverkäufen spenden, unter anderem an die eigene Stiftung.

Barack Obama veröffentlichte bereits vor seinem Einzug ins Weiße Haus mehrere Bücher. Als er in den Wahlkampf um das Weiße Haus einzog, stiegen die Verkaufszahlen rasant. Mit "Audacity of Hope" nahm Obama nach Angaben des Magazins Forbes 8,8 Millionen Dollar ein. Seine ersten Memoiren, "Dreams from my Father", brachten bis heute 6,8 Millionen Dollar ein.

© SZ.de/jps/bbr

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