Banken:Verdi droht mit Warnstreiks

In der Tarifrunde für Landes- und Förderbanken droht Verdi mit Warnstreiks. Die Arbeitgeberseite habe in der zweiten Runde "harte Einschnitte bei den Einkommen der Bankbeschäftigten gefordert", teilte die Gewerkschaft am Donnerstag mit. Verdi-Verhandlungsführer Jan Duscheck sprach von einer "klaren Kampfansage" an die Beschäftigten: "Es ist damit zu rechnen, dass wir nun sehr zeitnah zu ersten Warnstreiks aufrufen werden". Auf dem Tisch liegt - auch nach Angaben des Deutschen Bankangestellten-Verbandes (DBV) - ein Vorschlag der Arbeitgeber, die Gehaltsaufstiege per Berufserfahrung abzuschaffen. Verdi rechnete vor, dies würde "ausgehend von der bisherigen Systematik Einkommensverluste von bis zu 900 Euro monatlich bedeuten". Auch der DBV stellte klar: "Einen Wegfall der Berufsjahresstaffel, wie von der Arbeitgeberseite in den Raum gestellt, werden wir nicht zulassen."

© SZ vom 24.09.2021 / dpa
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