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Banken - Frankfurt am Main:US-Sammelklage gegen Deutsche Bank wegen Epstein-Geschäften

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Die Zentrale der Deutschen Bank spiegelt sich in einer Glasfassade. Foto: Boris Roessler/dpa/Archivbild (Foto: dpa)

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New York (dpa) - Der Deutschen Bank droht aufgrund ihrer Geschäfte mit dem wegen Sexualverbrechen verurteilten und inzwischen gestorbenen US-Unternehmer Jeffrey Epstein weiterer rechtlicher Ärger. Die US-Kanzlei Pomerantz hat eine Sammelklage im Namen angeblich geschädigter Anleger bei einem Gericht in New Jersey eingereicht, wie sie in der Nacht auf Donnerstag mitteilte.

Die Anwaltsfirma will Wiedergutmachung für Kursverluste erstreiten, die angeblich wegen Verstößen gegen US-Wertpapiergesetze entstanden. Wie in den USA mit ihrer umtriebigen Klageindustrie üblich, wirbt Pomerantz nun per Pressemitteilung und öffentlicher Kampagne um Investoren, die sich dem potenziellen Sammelverfahren anschließen.

Die New Yorker Finanzaufsicht hatte der Deutschen Bank jüngst eine Strafe von 150 Millionen Dollar (133 Mio Euro) wegen erheblicher Regelverstöße aufgebrummt, unter anderem in Zusammenhang mit ihren Geschäftsbeziehungen zu Epstein. Die Behörde beschuldigte das Geldhaus, trotz dessen bekannter krimineller Vorgeschichte Geschäfte mit Epstein gemacht zu haben, statt dubiose Zahlungen zu verhindern.

Ein Sprecher der Deutschen Bank wollte sich mit Verweis auf das laufende Verfahren nicht zu der Klage äußern. Nach der Strafe hatte sich das Unternehmen bereits reumütig gezeigt und erklärt: "Es war ein Fehler, Jeffrey Epstein 2013 als Kunden anzunehmen". Die Bank habe daraus gelernt. Ob die Klage zu etwas führt, bleibt abzuwarten. In den USA sind solche Verfahren relativ gängig, sie verlaufen häufig im Sande oder werden irgendwann mit Vergleichen beigelegt.

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