BangladeschEin Boom, der nun zum Problem wird

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Die Arbeitsbedingungen in Bangladesch, wie hier in der Lederverarbeitung, sind prekär.
Die Arbeitsbedingungen in Bangladesch, wie hier in der Lederverarbeitung, sind prekär. MOHD RASFAN/AFP

Die früheren autoritären Machthaber haben die wirtschaftliche Lage Bangladeschs offenbar über Jahre geschönt. Das könnte dem unterentwickelten Land und seiner neuen Regierung nun mächtig schaden. Die sieht nur einen Ausweg.

Von Thomas Hahn, Dhaka

Der Bankdirektor Sarder Akhter Hamed redet gerne über die Stärken seines geschundenen Heimatlandes Bangladesch. Sein eigener Arbeitgeber, die Grameen Bank, ist das beste Beispiel dafür, wie in der dicht besiedelten Nation am Ganges-Delta in Südasien aus wenig Großes wachsen kann. Die Grameen Bank, 1983 gegründet vom späteren Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus, ist ein Pionierunternehmen der Mikrofinanzierung. Mit kleinen Krediten ohne Sicherheiten hat sie vor allem Frauen im Hinterland als Herstellerinnen heimischer Produkte stark gemacht und an diese zuletzt eine Jahresrendite von 30 Prozent ausschütten können; die Bank gehört zu 90 Prozent ihrer Kundschaft, zu zehn Prozent dem Staat.

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