Deutsche Bahn:Dürfen die Lokführer das?

Deutsche Bahn: Frankfurter Hauptbahnhof während des mehrtägigen Bahnstreiks Mitte Januar.

Frankfurter Hauptbahnhof während des mehrtägigen Bahnstreiks Mitte Januar.

(Foto: Michael Probst/AP)

An diesem Dienstag beginnt der bisher längste Arbeitskampf bei der Bahn: sechs Tage Stillstand. Warum Arbeitsrechtler das unverhältnismäßig finden, die Bahn trotzdem nicht klagen will und was das kostet - Fragen und Antworten.

Von Alexander Hagelüken und Benedikt Peters

Das hat die Bundesrepublik noch nicht gesehen: Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) will von Dienstagnacht an den Zugverkehr für sechs Tage lahmlegen. Es ist der wohl längste Streik in der Geschichte der Deutschen Bahn. "Der Streik ist destruktiv und bekommt immer destruktivere Züge", kritisiert Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) den bereits vierten Ausstand in dieser Tarifrunde, die erst seit November läuft. Fragen und Antworten zur neuen Eskalation.

Zur SZ-Startseite
Claus Weselsky

SZ PlusStreik bei der Bahn
:Morgen in der Schlacht denk an mich

Claus Weselsky ist der bekannteste, aber auch der berüchtigtste Gewerkschafter in Deutschland. Gerade legen seine Lokführer wieder mal das Land lahm. Zeit, ihn mal zwischen Gericht und Büro abzufangen und zu fragen: Ist das Größenwahn?

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: