Deutsche BahnFür Pünktlichkeitsmaßnahmen fehlt das Geld

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Bauarbeiter arbeiten an Gleisen am Mainzer Hauptbahnhof.
Bauarbeiter arbeiten an Gleisen am Mainzer Hauptbahnhof. Hannes P Albert/dpa

Der Bund stellt der Deutschen Bahn in diesem Jahr 23 Milliarden Euro zur Verfügung. Doch ausgerechnet einfache Mittel, die das Netz entlasten, sind nicht finanziert. Und die Frage ist: Warum?

Von Vivien Timmler, Berlin

Ein „740-Meter-Überholgleis“ lässt sich nicht so gut vermarkten wie ein neuer Eisenbahntunnel. Gleiches gilt für zusätzliche Weichen, Beschleunigungsgleise oder Überleitstellen. Es gibt keine Bundestagsabgeordneten, die dafür lobbyieren, und keine Bürgerinitiativen, die darauf drängen. Trotzdem sind diese Bauarbeiten, sogenannte „Kleine und Mittlere Maßnahmen (KuMM)“, enorm wichtig für die Deutsche Bahn. Denn das Netz ist nicht nur ziemlich kaputt, sondern auch ziemlich voll.

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Die Erwartungen an die Deutsche Bahn sind ja nicht mehr hoch, die an die neue Bahn-Chefin Evelyn Palla dafür umso höher. Sie räumt jetzt erst mal in der Führungsetage auf: Pünktlicher wird so kein einziger Zug, aber immerhin sie ist voller Zuversicht.

SZ PlusVon Vivien Timmler (Text) und Friedrich Bungert (Fotos)

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