Deutsche Bahn:Darf die Lokführergewerkschaft jetzt doch nicht streiken?

Deutsche Bahn: Unnachgiebiger Gegner der Deutschen Bahn: Claus Weselsky, Vorsitzender der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer.

Unnachgiebiger Gegner der Deutschen Bahn: Claus Weselsky, Vorsitzender der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer.

(Foto: Carsten Koall/dpa)

Die Deutsche Bahn will vor Gericht klären lassen, ob Claus Weselskys GDL überhaupt Tarifverträge verhandeln darf. Ihr Argument: Die Gewerkschaft trete auch als Arbeitgeber auf.

Von Benedikt Peters, Berlin

Für den GDL-Chef Claus Weselsky beginnt das neue Jahr unerfreulich. Die Deutsche Bahn, mit der sich der Lokführer-Gewerkschafter gerade in einem heftigen Tarifstreit befindet, zieht vor Gericht - und die Klage zielt in letzter Konsequenz gegen den Daseinszweck der GDL. Die Bahn will klären lassen, ob die Gewerkschaft "ihre Tariffähigkeit verloren" habe, also ob sie überhaupt Tarifverträge verhandeln und Streiks ausrufen darf. Eine entsprechende Feststellungsklage hat der Konzern beim Landesarbeitsgericht Frankfurt eingereicht.

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