Es ist eine ungewöhnliche Fracht, die dieser Hochgeschwindigkeitszug mit rund 300 Stundenkilometern durch das idyllische Altmühltal transportiert. Hier gibt es kein Geschrei, kein Gedrängel, kein hektisches Treiben, keine Menschen. Überall auf den Sitzen in der ersten und zweiten Klasse liegen nur orangefarbene Säcke, gefüllt mit Sand, jeder viele Kilogramm schwer. Sie sollen das Gewicht der Passagiere simulieren. Überall hängen Kabel und Sensoren, weiter hinten stehen in einem Waggon einige Schreibtische. Ingenieure beobachten auf Bildschirmen Kurven und Daten.
Frecciarossa auf TestfahrtItalienischer Schnellzug soll München und Rom verbinden
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Der italienische Schnellzug Frecciarossa steht an einem Bahnhof im Altmühltal: Derzeit laufen Tests in Deutschland.
Daniel Karmann/dpaZusammen mit der italienischen Staatsbahn will die Deutsche Bahn von Sommer 2027 an Züge von München nach Mailand und Rom anbieten. Damit kommt sie der privaten Konkurrenz zuvor.
Von Caspar Busse
