Bafin:So nicht, Chef

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Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht hält sich üblicherweise bedeckt. (Foto: Boris Roessler/dpa)

Ein Prozess vor dem Verwaltungsgericht Köln gibt einen seltenen Einblick in die sonst verschlossene Welt der deutschen Finanzaufsicht. Es geht auch um Wirecard und Whistleblower.

Von Nils Wischmeyer, Köln

In aller Regel ist die Bundesanstalt für Finanzaufsicht, kurz Bafin, eine ausgesprochen zugeknöpfte Organisation: Ihre Mitarbeiter treten selten öffentlich in Erscheinung, kaum etwas aus dem Inneren dieser "Anstalt des öffentlichen Rechts" dringt nach außen, schon gar nicht wird etwas zum Arbeitsklima bekannt, also zum Umgangston untereinander, zu Querelen und Machtkämpfen. Es war also ein seltener Einblick, der sich da jüngst im Verwaltungsgericht in Köln auftat, als sich ein Beamter und die Finanzaufsicht in einem Arbeitsrechtsprozess stritten. Die Frage: Hatte sich Mitarbeiter W. dem Chef der Bankenaufsicht, Raimund Röseler, gegenüber unangemessen, sogar ungebührlich geäußert? Und das noch im Zusammenhang mit einem für die Bafin bis heute mehr als unangenehmen Thema: dem Wirecard-Skandal?

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