Das Berliner Unternehmen Raisin gilt als einer der Stars unter den deutschen Finanz-Start-ups. Über die Zinsplattform können Privatanleger Tages- und Festgeldangebote vergleichen und ihr Geld bei Banken im Ausland anlegen. Das Angebot trifft den Wunsch vieler deutscher Sparer nach höheren Zinsen und hat Raisin eine Bewertung von schätzungsweise rund zwei Milliarden Euro eingebracht. Damit zählt das Start-up, das viele auch als Sponsor des FC Union Berlin kennen, zu den wertvollsten Fintechs Deutschlands. Zuletzt verdichteten sich zudem die Hinweise, dass Raisin an die Börse gehen könnte, um seine Erfolgsgeschichte zu krönen.
FintechFinanz-Start-up Raisin droht Ärger mit der Bafin
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Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht in Frankfurt will nun womöglich härter gegen Raisin vorgehen.
Boris Roessler/Boris Roessler/dpa/dpa-tmnDie Finanzaufsicht überlegt laut SZ-Informationen, einen Sonderbeauftragten ins Fintech zu schicken – wegen mutmaßlicher Mängel in der Geldwäscheprävention. Sind die Börsenpläne dadurch in Gefahr?
Von Meike Schreiber und Nils Heck, Frankfurt, Köln
