StandortpolitikBaden-Württemberg kämpft – und gewinnt ausnahmsweise

Lesezeit: 3 Min.

Blick bei Nacht auf das Daimler-Werk im baden-württembergischen Untertürkheim.
Blick bei Nacht auf das Daimler-Werk im baden-württembergischen Untertürkheim.
imago stock&people

Eigentlich herrscht in Baden-Württemberg gerade Krisenstimmung. Doch nun investiert ein Halbleiter-Unternehmen 45 Millionen Euro und schafft 350 neue Jobs.

Von Roland Muschel, Stuttgart

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Seit Mai ist der Grünen-Politiker Cem Özdemir Ministerpräsident von Baden-Württemberg. Angesichts der Krise der wirtschaftlichen Kernbranche seines Landes, der Automobilwirtschaft, hat er im Koalitionsvertrag mit der CDU eine ambitionierte Standortpolitik angekündigt. Die Prioritäten seien „eine prosperierende Wirtschaft, eine erfolgreiche und wettbewerbsfähige Industrie, die Rückkehr auf den Pfad des Wachstums und gute Arbeitsplätze“, heißt es dort.

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