MeinungBaden-WürttembergÖzdemir braucht jetzt ein Konzept gegen die Wirtschaftskrise

Portrait undefined Caspar Busse

Kommentar von Caspar Busse

Lesezeit: 2 Min.

Cem Özdemir (links) und sein Vorgänger Winfried Kretschmann: Die Grünen werden wohl auch künftig den Ministerpräsidenten in Baden-Württemberg stellen.
Cem Özdemir (links) und sein Vorgänger Winfried Kretschmann: Die Grünen werden wohl auch künftig den Ministerpräsidenten in Baden-Württemberg stellen. Thomas Niedermueller/Getty Images

Kaum ein Bundesland leidet so unter Strukturwandel und Wirtschaftsflaute wie Baden-Württemberg.  Bemerkenswert, dass ausgerechnet hier die Grünen die Wahl gewinnen.

Baden-Württemberg war immer das wirtschaftliche Powerhouse in Deutschland. Hier haben Weltkonzerne wie Mercedes, Stihl, Bosch und viele andere ihren Sitz. Hier findet man so viele hidden champions wie nirgendwo anders, vergleichsweise kleine Unternehmen also, die im Verborgenen sehr erfolgreich und oft führend auf den Weltmärkten sind. Der Südwesten der Republik, in der Mitte Europas gelegen, war und ist immer stolz auf diese Melange: großer Erfindergeist, lange Tradition, hohes Wachstum, guter Wohlstand und geringe Arbeitslosigkeit.

Zur SZ-Startseite

Baden-Württemberg
:Sechs Lehren aus dem knappen Sieg von Cem Özdemir

Nach einer äußerst knappen Wahl steht fest, dass Cem Özdemir der nächste Ministerpräsident von Baden-Württemberg werden wird. Die Arbeit der Regierung dürfte komplizierter werden – und die der Opposition auch.

SZ PlusVon Max Ferstl und Roland Muschel

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: