ArbeitsmarktIvan kommt besser an als Habiba

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Bei Handwekrsbetrieben fällt die Diskriminierung von Bewerbern besonders hoch aus.
Bei Handwekrsbetrieben fällt die Diskriminierung von Bewerbern besonders hoch aus. Ingo Wagner/picture alliance/dpa

Wer einen nicht deutsch klingenden Namen hat, wird bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz benachteiligt. Doch es gibt Unterschiede bei der vermuteten Herkunft – und ein Stadt-Land-Gefälle.

Von Simon Groß

Deutschland fehlen Azubis. Allein im vergangenen Jahr konnten 69 400 Ausbildungsplätze nicht besetzt werden, Tendenz steigend. Die Gründe dafür sind bekannt: Die Alterung der Gesellschaft führt dazu, dass es immer wenige junge Menschen gibt, die sich auf freie Stellen bewerben könnten. Eine Studie der Universität Siegen liefert nun eine weitere Erklärung für den Mangel. Sie zeigt, dass Menschen mit nicht deutsch klingendem Namen deutlich schlechtere Chancen haben, bei einer Bewerbung berücksichtigt zu werden, als solche mit deutschem Namen. Und sie zeigt: Wie stark die Ablehnung ausgeprägt ist, hängt auch davon ab, wo genau die mutmaßlichen Bewerber herkommen.

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