bedeckt München
vgwortpixel

Kinobranche:Vermarkter des Wahnsinns

Fans dressed up in costume await the cast members on the red carpet at the world premiere of the film 'The Avengers: Endgame' in Los Angeles

"Avengers: Endgame" spielte innerhalb von fünf Tagen mehr als 1,2 Milliarden Dollar ein: Fans bei der Premiere in Los Angeles.

(Foto: REUTERS)

Der neue "Avengers"-Film schlägt alle Rekorde. In elf Jahren hat die Reihe allein in den Kinos 20 Milliarden Dollar umgesetzt. Dazu kommen: Videospiele, Freizeitparks und vieles mehr. Wie Hollywood mit Fortsetzungen Kasse macht.

Wahnsinn. Lächerlich. Unfair. Mit diesen Begriffen bezeichnete Abigail Disney kürzlich das Gesamtsalär von Robert Iger im vergangenen Jahr, und sie schrieb bei Twitter auch noch diesen wunderbaren Satz, dass nicht einmal Jesus Christus so viel verdienen sollte. Der Vorstandschef des Konzerns, den Abigails Großonkel Walt und Großvater Roy vor mehr als 95 Jahren gegründet haben, erhielt inklusive Boni und Aktien 65,6 Millionen Dollar, das ist 1424 Mal so viel wie das Mittelgehalt der Disney-Angestellten. Man kann nun über Manager-Gehälter, und Ungerechtigkeit debattieren - man könnte aber auch sagen, dass Iger jeden Cent wert ist.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Teaser image
Aktivist Joshua Wong
"Ich habe Erfahrung an der Front"
Teaser image
Karriere
"Im Arbeitsleben sind wir keine Familie"
Teaser image
Andriching
Teresa ist tot
Teaser image
Britisches Königshaus
Ein Prinz kommt ins Stottern
Teaser image
Europa und China
Schaut auf dieses Land