Dass Webasto in großen Nöten steckt, war schon seit etlichen Monaten klar: Erst holte der Autozulieferer aus Stockdorf bei München mit Johann Stohner eigens einen Restrukturierungsvorstand an Bord, kurz darauf löste Jörg Buchheim noch den langjährigen Chef Holger Engelmann ab. Was folgte, waren zwei Sparprogramme in wenigen Monaten, in deren Rahmen bis Ende des Jahres etwa 1000 Jobs in Deutschland wegfallen sollen – und nun endlich auch eine neue Finanzierung.
AutozuliefererWebasto sichert sich Geld
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Nach monatelangen Verhandlungen ist der Autozulieferer für die nächsten Jahre abgesichert. Teil des Deals ist aber, dass rund ein Viertel der Jobs in Deutschland gestrichen wird – und die bisherigen Eigentümer die Macht abgeben.
Von Christian Deussing und Stephan Radomsky, Stockdorf
