AutomobilindustriePorsche baut weitere 5000 Stellen ab

Das Porsche-Logo steht für teure, schnelle Luxuswagen – doch der Hersteller kämpft mit Problemen.
Das Porsche-Logo steht für teure, schnelle Luxuswagen – doch der Hersteller kämpft mit Problemen.
Christoph Schmidt/dpa

Insgesamt gehen damit fast 9000 Arbeitsplätze bei dem Autobauer verloren. Die einstige VW-Cashcow steckt wegen des einbrechenden China-Geschäfts, US-Zöllen und eines schwachen E-Auto-Absatzes in der Krise.

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Der kriselnde Autobauer Porsche will in den kommenden Jahren rund 5000 weitere Stellen abbauen. Die Mitarbeitenden sollen über Fluktuation, Altersteilzeit und Aufhebungsverträge sozialverträglich ausscheiden, wie das Unternehmen und der Porsche-Betriebsrat am Montag nach einer Betriebsversammlung im Stammwerk Stuttgart mitteilten. Zusammen mit ⁠dem im vergangenen Jahr beschlossenen Wegfall müssen damit rund 8900 Beschäftigte das Unternehmen verlassen. Bei Tochterunternehmen werden rund 500 Jobs gestrichen, wie schon angekündigt wurde.

Die geltende Standortsicherung ‌verlängert Porsche bis 2035. Bis dahin sollen ‌außerdem 2,1 Milliarden Euro in den Standort Zuffenhausen und das Entwicklungszentrum in Weissach investiert werden.

Der Absatz sank zuletzt immer schneller

Porsche steckt in der Krise, weil das Geschäft in China einbricht, die erhöhten US-Zölle belasten und sich die enormen Investitionen in Elektroautos nicht auszahlen. Bis zum Rekordhoch vor drei Jahren von rund 320 000 ‌Verkäufen hatte die Volkswagen-Tochter einen Boom erlebt. Die Belegschaft war seit 2015 um ‌75 Prozent auf zuletzt ‌gut 42 000 Jobs gestiegen.

Doch seither sank der Absatz immer schneller – für dieses Jahr prognostizierte Porsche im April 250 000 Fahrzeuge. Beim Gewinn, der 2025 operativ auf 413 ‌Millionen Euro – von 5,6 Milliarden im Vorjahr – eingebrochen war, wollen die Schwaben die Wende schaffen. Jahrelang war Porsche der profitabelste deutsche ‌Autobauer und neben Audi die Cashcow des VW-Konzerns.

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