Lobbypolitik:NGO-Bündnis fordert Ende der Auto-"Klüngelei"

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Merkel und Wen Jiabao besuchen VW-Werk

Im Jahr 2012 sitzt Angela Merkel bei einem Besuch des Volkswagen-Werkes in Wolfsburg in einem E-Golf.

(Foto: Friso Gentsch/picture alliance / dpa)

Lobbycontrol und weitere Nichtregierungsorganisationen wollen einen radikalen Neustart der Beziehungen zwischen Politik und Autoindustrie. Helfen sollen gesetzliche Transparenzregeln - und neue Beteiligungsformate.

Von Markus Balser, Berlin

Für einen Verkehrsminister gibt es gute Gründe, mit möglichst vielen Seiten zu sprechen. Der Verkehrssektor muss seinen Beitrag zu mehr Klimaschutz leisten: Fahrverbote wegen schlechter Luft in Städten, Tempolimit oder die Debatte um ein Verbot von Kurzstreckenflügen - es gilt hier wie in nur wenigen anderen Ministerien, Umwelt- und Wirtschaftsinteressen auszutarieren. Doch Ex-Minister Andreas Scheuer (CSU) setzte klare Prioritäten. 80:1 stand es bei Lobbytreffen von Amtsantritt bis Juni dieses Jahres zwischen Autoindustrie und Umweltverbänden. Bei Autogipfeln waren Umweltgruppen sogar nie an Bord.

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