AutoindustrieChinesen produzieren offenbar in ehemaligen russischen VW-Fabriken

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Im November 2007 nahm Volkswagen seine Fabrik im russischen Kaluga in Betrieb. Das Montagewerk kostete mehr als 500 Millionen Euro. Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine stellte VW den Betrieb ein und verkaufte das Werk später an die russische Handelsgruppe Avilon.
Im November 2007 nahm Volkswagen seine Fabrik im russischen Kaluga in Betrieb. Das Montagewerk kostete mehr als 500 Millionen Euro. Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine stellte VW den Betrieb ein und verkaufte das Werk später an die russische Handelsgruppe Avilon. (Foto: Thomas Körbel/picture alliance / dpa)

Nach Beginn des Angriffskrieges gegen die Ukraine haben westliche Autobauer wie VW, Mercedes und Nissan ihre Fabriken in Russland aufgegeben. Jetzt produziert wohl der Autobauer Chery dort.

Von Thomas Fromm, Christina Kunkel, Florian Müller

Der Rückzug begann schon kurz nach dem russischen Überfall auf die Ukraine, zwischen Ende Februar und Frühjahr 2022. Jahrelang hatten deutsche Unternehmen ihr Geld nach Russland gebracht, dort große Werke hochgezogen und alles produziert, was ging, von Autos bis zu Hausgeräten. Mit dem Ukraine-Krieg war die Sache dann erledigt. Die Frage lautete nun: Wie soll, wie kann hier überhaupt ein geordneter Rückzug aussehen?

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