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Autohersteller:BMW und Daimler sondieren

Topmanager der Autohersteller BMW und Daimler überlegen, ihre bisherigen Kooperationen auszuweiten. Schon bislang kaufen die beiden Hersteller Zulieferteile wie etwa Gurtstraffer gemeinsam ein, um über höhere Einkaufsvolumen Geld zu sparen; beide produzieren in ihren Kernmarken jeweils etwa zwei Millionen Wagen pro Jahr. Ende Januar werden sie auch ihre Mobilitätsdienstleistungen zusammenlegen. Informierte Kreise bestätigten der SZ, dass es über diese laufenden Verträge hinaus unverbindliche Gespräche über weitere Kooperationen gebe: Etwa bei der Frage von Roboterautotechniken, Batterieproduktion oder sogar gemeinsamen E-Auto-Plattformen. Allen sei klar, dass ein Hersteller alleine gegen Tech-Giganten wie Google nicht bestehen könne.

© SZ vom 21.12.2018 / hm
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