Es ist ja nicht so, dass niemand mehr Autos kaufen würde. Die Kunden kommen schon noch in die Autohäuser. Sogar die E-Modelle, an denen sie lange Zeit vorbeiliefen und die deshalb in den Showrooms Staub ansetzten, verkaufen sich inzwischen: Der VW-Konzern zum Beispiel hat in den ersten neun Monaten des Jahres weltweit gut 40 Prozent mehr Batterie-Autos abgesetzt, insgesamt mehr als 700 000 Stück. Zugleich bringen Mercedes und BMW gerade mit großem Tamtam ihre neuen E-Hoffnungsträger auf den Markt. Und bald soll es auch endlich echte, günstige Volks-E-Wagen geben. Die Zukunft, könnte man meinen, rollt gerade erst so richtig an.
TransformationWarum die Lage der Autobranche so düster ist
Lesezeit: 8 Min.

Erst die Probleme in China, dann die Zölle in Amerika und jetzt auch noch eine neue Chip-Krise: Europas Autohersteller stecken in existenziellen Nöten. Über einen drohenden Niedergang, der auch selbstverschuldet ist.
Von Thomas Fromm, Christina Kunkel, Stephan Radomsky, Meike Schreiber und Paulina Würminghausen
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