Es rollt eine Betonwelle der Empörung durchs Land. 15 Milliarden Euro, so am Donnerstag die Hiobsbotschaft aus dem Bundesverkehrsministerium (BMV), fehlen in den kommenden vier Jahren, um Deutschlands Autobahnen und Bundesstraßen zu erneuern. Und das, obwohl sich die schwarz-rote Koalition gerade erst einen Sonder-Schuldenberg für die Infrastruktur in Höhe von 500 Milliarden Euro genehmigt hat. Wie kann das sein?
InvestitionenWas hinter dem Autobahn-Alarm steckt
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Trotz Milliardenschulden fehlt in Deutschland das Geld für neue Straßen und Schienen. Die Union greift nun Finanzminister Klingbeil frontal an. Doch die Sache ist anders, als sie erscheint.
Von Vivien Timmler, Berlin
