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Auto - Potsdam:Woidke: Tesla-Antrag mit Batteriefabrik ist gute Nachricht

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Grünheide (dpa) - Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat sich über die Pläne von US-Elektroautobauer Tesla für eine Batteriefabrik in Grünheide erfreut gezeigt - auch wenn sich der Start der Autofabrik verzögern könnte. "Der Antrag, der jetzt demnächst von Tesla geändert eingereicht vorliegen soll - erweitert um den Bau einer Batteriefabrik - ist eine positive Nachricht für das Land", sagte Woidke der Deutschen Presse-Agentur. "Es ist eine zusätzliche Investition, zu der sich Tesla hier offensichtlich entschieden hat."

Für die Autofabrik droht ein späterer Start. Bisher war dieser Juli vorgesehen. Doch der Antrag zur umweltrechtlichen Genehmigung muss nach Angaben des Landesumweltamts voraussichtlich erneut öffentlich ausgelegt werden, weil Tesla auch die Errichtung und den Betrieb einer Batteriefabrik einbeziehen will. Damit ist unklar, wann die noch fehlende abschließende Genehmigung für das Vorhaben kommt. Tesla baut derzeit über vorzeitige Zulassungen für einzelne Bauschritte.

"Wenn diese zusätzliche Investition jetzt in den Genehmigungsantrag einfließt, versteht es sich von selbst, dass die Antragsunterlagen überarbeitet werden müssen und dann entsprechend die Genehmigungsbehörden das letzte Wort haben", sagte Woidke. "Wir sind gut beraten, alles dafür zu tun, dass die gesamte Genehmigung für die Autoproduktion in Grünheide rechtssicher läuft. Der weitere Ablauf wird derzeit beraten."

Tesla bereitet sich auf eine mögliche Verzögerung vor. Im Geschäftsbericht für das erste Quartal steht, das Projekt sei auf Kurs, "Ende 2021" mit Produktion und Auslieferungen zu beginnen. Der Autobauer hatte angekündigt, auch mit dem künftigen Antrag für eine Batteriefabrik so schnell wie möglich in diesem Jahr mit der Produktion beginnen zu wollen. Tesla hatte im ersten Quartal einen Rekordgewinn eingefahren.

© dpa-infocom, dpa:210429-99-396370/2

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