Möglichst viele junge Menschen sollen nach dem Willen der Bundesregierung trotz Corona eine Chance auf eine Berufsausbildung haben. Die geplanten Prämien für Betriebe, die in der Krise weiter ausbilden oder die Zahl der Lehrstellen sogar erhöhen, können nach Angaben des Bundesarbeitsministeriums von Anfang August an beantragt werden. Kleine und mittlere Ausbildungsbetriebe, die besonders von der Corona-Pandemie betroffen sind, sollen 2000 Euro für jeden abgeschlossenen Lehrvertrag erhalten, wenn sie ihre Zahl an Azubis stabil halten. Für jeden Ausbildungsplatz, den sie über Vorjahresniveau schaffen, bekommen sie sogar 3000 Euro. Unterstützung soll es daneben auch für Unternehmen geben, die Auszubildende nicht in Kurzarbeit schicken und für Betriebe, die Azubis aus Unternehmen aufnehmen, die insolvent gegangen sind.