Audi-Chef:Duesmann macht Reha

Markus Duesmann, der Vorstandsvorsitzende des Ingolstädter Autobauers Audi, leidet offenbar an Spätfolgen einer Covid-Erkrankung. Wie der 52-Jährige in einer Nachricht an seine Mitarbeiter erklärte, habe er im April selbst erlebt, "dass man sich trotz Vorsicht und vieler Sicherheitsvorkehrungen" anstecken könne. Zwar habe er damals schon nach kurzer Zeit wieder im Job "angreifen" können, heißt es in der Meldung, die der SZ vorliegt. Doch habe er sich jetzt "sicherheitshalber" entschlossen, "für zwei bis drei Wochen an einem Reha-Programm teilzunehmen, damit ich anschließend mit Ihnen weiter Vollgas geben kann". Tatsächlich gab es aber offenbar einen konkreten Anlass für Duesmann, sich nun nochmals untersuchen zu lassen: In der vergangenen Woche habe er eine Zunahme der seit der Erkrankung bestehenden Erschöpfung gespürt, heißt es aus seinem Umfeld. Duesmann gilt als einer der zentralen Manager auch im Mutterkonzern Volkswagen. Zuletzt hatte er angekündigt, dass der Autobauer Ende des Jahrzehnts komplett auf Elektroantriebe umgestellt wird.

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