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Audi-Chef Schot im Gespräch:"Du musst da fischen, wo die größten Fische sind"

Bram Schot, Vertriebsvorstand von Audi, wird zum Jahreswechsel Chef des Autokonzerns. "Wir brauchen mehr Zeit für Reflexion, wir müssen uns ständig prüfen und Ideen entwickeln. ", sagt der Niederländer.

(Foto: Kati Ebner)

Der gerade ernannte Audi-Chef Bram Schot über seinen Vorgänger Rupert Stadler, nächtliches Fitnesstraining in Ingolstadt und sein charmantes Holländer-Deutsch.

Von Roman Deininger und Max Hägler

Draußen im Halbdunkel auf der Audi-Plaza ist fast nichts mehr los. Der Abend bricht herein, und es ist schon Urlaubszeit. Auch der neue Chef Bram Schot, 57, ist bald beim Skifahren. Mit den beiden Söhnen, die noch mutiger seien beim Carven als er: "Die Jungs legen die Ohren auf den Schnee." Aber zuvor will er noch sprechen über das, was Audi ändern muss. Das ist einiges, das Unternehmen steckt in der Krise. Breitbeinig sitzt Schot auf dem Sofa, blauer Anzug, man merkt ihm seine Ungeduld an: Viel will er sagen, es ist nur eine Stunde Zeit.

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