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Atomkraft - Stadland:Eignung der Deponie Käseburg für AKW-Abfälle weiter offen

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Ein Tor an der Mülldeponie Unterweser-Kaeseburg in Brake/Niedersachsen. Foto: Patrik Stollarz/dpa/Archivbild (Foto: dpa)

Hannover (dpa/lni) - Im Zusammenhang mit dem laufenden Rückbau des Kernkraftwerkes Unterweser (KKU) ist weiter offen, wo die freigegebenen Abfälle gelagert werden sollen. Niedersachsens Umwelt- und Energieministerium gab ein Gutachten über die strahlenschutzrechtliche Eignung der Deponie Brake-Käseburg erneut zur Überarbeitung an den Stromkonzern PreussenElektra zurück, wie eine Ministeriumssprecherin der Deutschen Presse-Agentur (dpa) am Montag sagte. Es müssten mehrere Prüfanmerkungen des Ministeriums und des TÜV geklärt werden.

Wann die - inzwischen dritte - überarbeitete Fassung der sogenannten Nachweisunterlagen für die Deponie vorgelegt werden kann, ist noch unklar. Die 68-Seiten umfassenden Unterlagen waren Anfang Dezember im Ministerium eingegangen und von einer Fachabteilung sowie vom TÜV Nord geprüft worden. Die Kraftwerksleitung hatte Anfang November klar gemacht, dass sie die Deponie für geeignet halte und bislang kein "K.o.-Kriterium" gefunden worden sei.

Der Rückbau des Kernkraftwerkes im Kreis Wesermarsch läuft seit 2018 und wird insgesamt über eineinhalb Jahrzehnte dauern. Bei der Lagerung auf der Deponie geht es um Abfälle wie etwa Bauschutt oder Kabelisolierungen, die zuvor "freigemessen" wurden. Dafür darf die Strahlendosis 10 Mikrosievert pro Person und Jahr nicht überschritten werden. Bürgerinitiativen halten die Deponie für ungeeignet und wollen eine Lagerung verhindern. Zudem kritisieren sie das Messverfahren und die Grenzwerte als veraltet.

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