Das Herz der französischen Atomwirtschaft liegt zwischen Wald und Wiese. Von Le Creusot aus, einem ehemaligen Bergmannsstädtchen von 20000 Einwohnern, sind es mehr als 100 Kilometer bis in die nächstgrößere Stadt, Dijon. Hier, in den abgelegenen Industrieschmieden von Le Creusot, werden wichtige Bauteile für Frankreichs Atomkraftwerke und nukleare Waffensysteme gefertigt. In einem Land, das 70 Prozent seines Stroms aus Kernspaltung bezieht und viel auf seinen Status als Atommacht hält, darf sich Le Creusot als kritische Infrastruktur begreifen.
Atomkraft:Gruppentherapie mit Präsident
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In der Industrieschmiede von Le Creusot wurde an Bauteilen für Atomkraftwerke herumgepfuscht. Nun will Frankreichs Präsident der Atomindustrie neuen Elan verleihen.
Von Leo Klimm, Paris
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