Wo fast 24 Jahre lang Energie für den Arbeiter-und-Bauern-Staat erzeugt wurde, klafft heute ein Loch. Der mehr als 100 Tonnen schwere Reaktordruckbehälter wurde ausgebaut und 2007 in einem Stück mit dem Zug ins Zwischenlager Nord im vorpommerschen Lubmin gebracht. Nachdem Rheinsberg 1990 vom Netz ging, dauerte es noch fünf Jahre, bis der Rückbau beginnen konnte. Die radioaktiven Brennstäbe mussten erst abklingen.

Bild: Getty Images 8. Juni 2011, 11:162011-06-08 11:16:20 © sueddeutsche.de/dpa/aum