Wenn selbst Städter anfangen, ihren sorgfältig getrimmten Rasen in eine blühende Wiese umzuwandeln, dann will das etwas heißen: Insekten und Vögel sollen jenseits von Beton und Asphalt genügend Nahrung vorfinden. Ganz nebenbei stellen viele fest, dass diese Form von Artenschutz zudem noch besser aussieht und riecht. Auf dem Land sind Blühwiesen dagegen ein Auslaufmodell. Naturschützer warnen davor schon lange, meist aber vergeblich. Doch sie bekommen nun Unterstützung von der EU-Kommission, die Druck beim Natur- und Artenschutz macht. Eine entsprechende Mahnung ging am Donnerstag an die Bundesregierung raus. Darin wird Deutschland aufgefordert, blütenreiche Wiesen und Weiden besser zu schützen.
Artenschutz:Blütenleer
Lesezeit: 1 min
Kein Platz für Bienen und andere Insekten.
(Foto: picture alliance / Silas Stein/d)Deutschland gibt zu wenig für Naturschutz aus, rügt die EU. Der Staat muss Wiesen besser schützen. Für den Niedergang gibt es zwei Hauptgründe.
Von Silvia Liebrich
SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Aussteiger
Einmal Erleuchtung und zurück
Psychologie
Die ewige Suche nach Liebe
Gesundheit
»Die Leber braucht sehr lange, um zu regenerieren«
Historisches Strafverfahren
Trump geht zum Gegenangriff über
Burn-out
Wie man sich von der Sucht nach Arbeit befreien kann