Corona-Pandemie:Globale Armut steigt dramatisch an

Lesezeit: 5 min

Corona-Pandemie: Die Malerei an einer Hauswand in Mumbai zeigt eine Frau, die Kinder aus einem See von Coronaviren hebt.

Die Malerei an einer Hauswand in Mumbai zeigt eine Frau, die Kinder aus einem See von Coronaviren hebt.

(Foto: INDRANIL MUKHERJEE/AFP)

Mit Wucht trifft die Pandemie die Ärmsten der Welt - während die Börsenkurse schon wieder steigen. Die Seuche verschärft so die globale Ungleichheit. Kinder trifft es besonders.

Von Bastian Brinkmann und David Pfeifer, Bangkok

Die Schwächsten erwischt es immer zuerst. Die Corona-Pandemie trifft jene am härtesten, die sich am wenigsten wehren und kaum protestieren können: Kinder. Darauf weist die Nichtregierungsorganisation Oxfam in einem neuen Bericht hin - und darauf, dass die Seuche die Ungleichheit auf der Welt verschärft: Im Corona-Jahr 2020 mussten Kinder in den ärmsten Ländern der Welt auf vier Monate Schule verzichten, während es in wohlhabenden Ländern nur vier Wochen waren, jeweils im Durchschnitt. Geschätzte 33 Millionen Kinder, Jugendliche und Studierende haben wegen der Pandemie ihren Bildungsweg ganz abgebrochen, vor allem in ärmeren Ländern - also ausgerechnet dort, wo Bildung so dringend nötig wäre im Kampf gegen die Armut.

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