RüstungsindustrieRheinmetall-Chef sorgt sich um Panzerprojekt

Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (links) und Sebastien Lecornu, damals französischer Verteidigungsminister, im April 2024 in Paris bei der Unterzeichnung eines Vertrages für das Panzerprojekt. Mittlerweile ist Lecornu Premierminister.
Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (links) und Sebastien Lecornu, damals französischer Verteidigungsminister, im April 2024 in Paris bei der Unterzeichnung eines Vertrages für das Panzerprojekt. Mittlerweile ist Lecornu Premierminister. Thomas Samson/AFP

Nach Informationen von Armin Papperger plant Frankreich, das Budget für das MGCS-Projekt drastisch zu kürzen.

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Nach dem Aus des geplanten deutsch-französischen Kampfflugzeugs FCAS fürchtet der Rüstungskonzern Rheinmetall einen Ausstieg der Franzosen auch beim gemeinsamen Panzerprojekt MGCS. „Eine Gefahr ist immer da, aber es ist noch nichts entschieden“, sagte Rheinmetall-Chef Armin Papperger der Welt am Sonntag.

Nach Informationen des Rheinmetall-Chefs plane Frankreich, das Budget für das MGCS-Projekt drastisch zu kürzen, schreibt die Zeitung. „Wir haben null Entscheidungen über das finale Budget“, sagte Papperger. Die Konsequenz wären Verzögerungen: „Wenn man weniger Geld zur Verfügung hat, wird man nicht schneller, und wir sind jetzt schon sehr langsam.“

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