Raumfahrt„Ariane 6 wird ein wichtiger Schlüssel für Europas Raumfahrt sein“

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Ingenieure haben die erste "Ariane 6" am 20. Juni auf der Startrampe in Kourou/Französisch-Guayana testweise mit Treibstoff betankt und anschließend wieder entleert.
Ingenieure haben die erste "Ariane 6" am 20. Juni auf der Startrampe in Kourou/Französisch-Guayana testweise mit Treibstoff betankt und anschließend wieder entleert. T Le Duc/Esa/Cnes/Arianespace/Ariane Group

Am Dienstag soll zum ersten Mal die neue Esa-Rakete starten. Wie geht es danach weiter? Ein Gespräch mit Ariane-Group-Chef Martin Sion über die Zukunft der Raumfahrt.

Interview von Dieter Sürig

Der Franzose Martin Sion ist seit April 2023 Chef der Ariane Group. Sein Vorgänger André-Hubert Roussel musste damals nach jahrelangen Verzögerungen beim Übergang zur Ariane 6 ohne Angaben von Gründen gehen. „Oberste Priorität“ für Sion habe der Erstflug der Ariane 6 und ein zügiger Hochlauf der Produktion, hieß es. Nun sitzt Sion, 56, in einem Mini-Besprechungsraum der Luft- und Raumfahrtmesse ILA in Berlin. Es ist heiß, stickig, laut – doch Sion spricht gerne über sein Lieblingsthema, die Ariane 6.

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Sie soll die Eigenschaften mitbringen, die Kritiker an der „Ariane 6“ vermissen, die am Dienstag erstmals starten soll. Eine Tochterfirma von Ariane Group entwickelt die Kleinrakete „Maia“ – und will sie vor allem wettbewerbsfähig machen.

SZ PlusVon Dieter Sürig

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