Architekt Andreas Kipar:Der Vordenker

Andreas Kipar

Mailand wird grün: Andreas Kipar in einem der neuen Parks der Stadt, dem Parco Portello, wo früher Werkshallen von Alfa Romeo standen.

(Foto: Bauaktuell)

Andreas Kipar lernte einst in Gelsenkirchen das Gärtnern und später in Mailand Städteplanung. Heute bringt er als international gefragter Landschaftsarchitekt ein Stück Natur zurück in dicht besiedelte Städte.

Von Henning Klüver, Mailand

"Das war bewegend." Andreas Kipar, der Gründer des Mailänder Architekturbüros Land, zeigt auf seinem Smartphone das Video, das er am vergangenen Freitag morgens um 5.30 Uhr auf dem Karstgipfel San Michele bei Gorizia aufgenommen hat. Zwei Trompeter, ein Österreicher und ein Italiener, spielten den militärischen Trauergruß "Il Silenzio". Am 29. Juni 1916 hatten hier österreichische Truppen bei einem Angriff zum ersten Mal in großem Stil Giftgas gegen Stellungen der Italiener eingesetzt. Mehrere Tausend Soldaten erstickten, darunter auch viele Österreicher, denn der Wind hatte sich während des Angriffs gedreht und das Gas blies dann den k.u.k Truppen ins Gesicht.

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