GesetzentwurfLänger arbeiten, aber nur mit Zustimmung der Gewerkschaften

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Die Arbeitszeit soll künftig fast überall digital erfasst werden, die klassische Stechuhr wäre damit endgültig reif fürs Musem.
Die Arbeitszeit soll künftig fast überall digital erfasst werden, die klassische Stechuhr wäre damit endgültig reif fürs Musem.
Gerhard Leber/Imago

Ein Gesetzentwurf des Arbeitsministeriums sieht Alternativen zum Acht-Stunden-Tag vor – aber nur, wenn sich die Tarifparteien darauf einigen können. Außerdem soll die Arbeitszeit elektronisch erfasst werden.

Von Roland Preuß, Berlin

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Für Beschäftigte in Deutschland soll künftig auch eine wöchentliche statt einer täglichen Höchstarbeitszeit erlaubt sein. Das sieht ein erster Gesetzentwurf des Bundesarbeitsministeriums vor, der der Süddeutschen Zeitung vorliegt. Allerdings soll eine Lockerung der Arbeitszeitregeln nur im Rahmen von Tarifverträgen möglich sein, die Gewerkschaften müssten also zustimmen. Diese lehnen solch eine Neuregelung bisher aber strikt ab.

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