bedeckt München 29°

Arbeitswelt:"Wir dürfen die Unternehmer nicht unter sich lassen"

ThyssenKrupp

Die Mitbestimmung der Arbeitnehmer in Aufsichtsräten galt zunächst nur für die Montanbetriebe. Im Bild Arbeiter im Jahr 1951 in der August-Thyssen-Hütte in Duisburg-Hamborn.

(Foto: Georg Brock/picture alliance / dpa)

Seit genau 70 Jahren sprechen Arbeitnehmer in Aufsichtsräten mit. Schafft das sozialen Frieden oder wirft das Deutschland zurück? Eine Wirtschaftsgeschichte mit Nazis, Wahlkampf 2021 und Elon Musk.

Von Alexander Hagelüken

Klingt nach Witz, ist aber wahr: Es waren ausgerechnet die Bosse, die den Arbeitern Macht anboten. Weil die Herren im Anzug die schmutzigen Malocher nach Dekaden des Klassenkampfs plötzlich als Partner brauchten. Nach dem Zweiten Weltkrieg gingen die Briten daran, das Herz von Adolf Hitlers Rüstungsindustrie zu zerschlagen. Die Stahl- und Kohlebosse im Ruhrgebiet wollten eine große Entflechtung verhindern. Den Arbeitern, die bei den Briten besser angesehen waren als mit den Nazis verquickte Industrielle, offerierten die Bosse daher: Sitze im Aufsichtsrat. Also ein Stück Macht.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Kinder und Handy
Familie
Sollte ein Zehnjähriger ein Smartphone haben dürfen?
Coronavirus: Covid-Impfung in London
Delta-Variante
Die Gefahr für Geimpfte ist niedriger, aber nicht null
Mann mit toter Tochter
Durch alle Instanzen
Julia ist nicht mehr da
Liebes PictureDesk,
die Fotos bitte in die Ligthbox S3 stellen, 
Bilder zeigen den neuen... Panzer.
Fotograf ist Mike Szymanski.
Schützenpanzer Puma und Menschen
Bundeswehr
Fürchtet euch nicht
Populismus
Die Einsamkeit der Querdenker
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB