Traumberufe - so sind sie wirklich:"Mach das bloß nicht"

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Traumberufe - so sind sie wirklich: Rudi Spring am Flügel in der Münchner Musikhochschule: Für ihn war immer klar, dass er mal Musiker werden will - und er habe es nie bereut, sagt er.

Rudi Spring am Flügel in der Münchner Musikhochschule: Für ihn war immer klar, dass er mal Musiker werden will - und er habe es nie bereut, sagt er.

(Foto: Catherina Hess)

Musiker, da denkt man an Stars wie Madonna oder Karajan. Aber was ist mit denen, die in Orchestern spielen oder an Musikschulen unterrichten? Und wie viel verdient man? Der Beruf im Realitätscheck.

Von Helmut Martin-Jung

Traumjobs

Die SZ-Serie "Traumjobs - so sind sie wirklich" erklärt, wie Berufe wie Feuerwehrmann, Meeresbiologin oder Schauspieler wirklich sind. Was kann man verdienen? Wie sind die Arbeitsbedingungen? Wie erfüllend ist das? Alle Folgen finden Sie auf dieser Überblicksseite.

Nein, eine echte Frage sei das nie gewesen. Dass er Musiker werden würde, stand für Rudi Spring schon früh fest. Seine Begabung zeigte sich schon im Vorschulalter. Und was kann es Besseres geben, als ständig das Lieblingsinstrument spielen zu dürfen, und dafür auch noch Geld zu bekommen? So denken wahrscheinlich viele junge Menschen, die Musiker werden wollen. Aber wie ist es wirklich, mit dem Hobby sein Geld zu verdienen? Springs Eltern waren jedenfalls erst mal nicht sehr begeistert. "Ihre Sorge war", erzählt der in München lebende Pianist, Komponist und Pädagoge, "ob man denn auch davon würde leben können." Doch als Springs zweiter Lehrer, ein wackerer Musikpädagoge am Gymnasium seiner Heimatstadt Lindau, den besorgten Eltern versicherte, so weit wie er selbst würde es der kleine Rudi auf jeden Fall einmal als Musiker bringen, unterstützten sie ihn nach Kräften. Ihm aber, dem Buben, habe der Musiklehrer im Vertrauen über seinen Beruf als Gymnasiallehrer gesagt: "Mach das bloß nicht!"

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