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Aramco und Lanxess:Lanxess trennt sich vom Kautschuk

Der Spezialchemiekonzern treibt seine Neuausrichtung voran. Früher als ursprünglich vereinbart steigt er jetzt aus dem Kautschuk-Gemeinschaftsfirma mit dem saudischen Ölkonzern Aramco aus.

Von Elisabeth Dostert, Köln

Deutlich früher als ursprünglich vereinbart steigt der Spezialchemiekonzern Lanxess aus dem Gemeinschaftsunternehmen mit dem Ölkonzern Saudi Aramco aus. Arlanxeo ist nach Unternehmensangaben drei Milliarden Euro wert. Für seine Hälfte bekommt Lanxess nach Abzug der Schulden 1,4 Milliarden Euro in bar. 2014 hatte das volatile Geschäft mit synthetischem Kautschuk Lanxess in arge Bedrängnis gebracht. Nach der Sanierung brachte es Vorstandschef Matthias Zachert im Frühjahr 2016 in das Joint Venture ein. Damals hatten die beiden Partner eine Sperrfrist für Anteilsverkäufe bis 2021 gesetzt. Der staatliche saudi-arabische Konzern Aramco hatte, wie üblich bei solchen Geschäften, ein Vorkaufsrecht.

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