Trumps ZollpolitikApple – Absturz einer US-Ikone

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Das war vor dem Zollschock: Apple-Chef Tim Cook erklärt bei einer Präsentation die Vorzüge des Kamerasystems eines iPhones.
Das war vor dem Zollschock: Apple-Chef Tim Cook erklärt bei einer Präsentation die Vorzüge des Kamerasystems eines iPhones. (Foto: BROOKS KRAFT)

Er hat es erfunden, nun wird es zum Problem für den Apple-Chef: Designed in California, made in China – dieses Geschäftsmodell könnte durch Trumps Zollpolitik großen Schaden nehmen. Der Rang als wertvollster Konzern der Welt ist schon einmal weg.

Von Helmut Martin-Jung

Apple-Chef Tim Cook weiß, wie man Dinge baut. Wie man sie vor allem so baut, dass die Herstellungskosten trotz hochwertiger Bauteile niedrig genug ausfallen, um ordentliche Gewinne einzufahren. Sehr ordentliche sogar. Schon als er noch beim längst eingegangenen Computerhersteller Compaq war, setzte er darauf, wegen der erheblich niedrigeren Lohnkosten in Fernost produzieren zu lassen. Nicht zuletzt wegen dieser Expertise holte ihn Steve Jobs einst zu Apple. Inzwischen ist Cook bereits seit mehr als 13 Jahren Vorstandschef, an dem Modell aber hat sich nur insofern etwas geändert, als Apple Schritte unternommen hat, die Abhängigkeit von China etwas zu verringern: Inzwischen wird auch in Indien oder Vietnam produziert.

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