FinanzmärkteKapital als Waffe? Warum der Anleihemarkt selbst Trump Angst macht

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Als Trump im April vergangenen Jahres seine „ungewöhnlichen“ Zollpläne präsentierte, waren die Anleiherenditen in die Höhe geschossen.
Als Trump im April vergangenen Jahres seine „ungewöhnlichen“ Zollpläne präsentierte, waren die Anleiherenditen in die Höhe geschossen. (Foto: Evan Vucci/AP)

Der Anleihemarkt brachte Trump im April 2025 zum Umlenken. Auch jetzt lässt er von Zolldrohungen ab, nachdem die Runde gemacht hatte, die Europäer könnten ihre US-Staatsanleihen verkaufen. Die Deutsche Bank geriet dabei zwischen die Fronten.

Von Meike Schreiber, Frankfurt

Eigentlich hatten sie sich bei der Deutschen Bank zuletzt bemüht, nicht unangenehm aufzufallen, um bei US-Präsident Donald Trump nicht in Ungnade zu fallen. Zwar hatte das größte deutsche Geldhaus einst dazu beigetragen, Trump mit Krediten als Immobilienmogul groß herauszubringen. Doch selbst ehemalige Verbündete können schnell ins Visier der US-Regierung geraten, und das mitunter wegen scheinbar harmloser Dinge: etwa einer Analyse zu Anleihen und Devisen. Normalerweise spannend nur für die Fachwelt, diese Woche jedoch reichte so etwas, um Washington gegen die Deutsche Bank aufzubringen.

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