Angela Merkel Unter der Wolke

Foto: Peter Steffen/dpa

Zwei Stunden Zeit nahm sich die Bundeskanzlerin für ihren Rundgang auf der Cebit. Da darf sie mal die Fragen stellen, und andere müssen antworten.

Von Helmut Martin-Jung

"Ganz schön schwer", sagt die Kanzlerin, als sie einen Funksensor für Schiffscontainer in der Hand wiegt, "und was kostet so ein Ding? Hat das eine eigene IP-Adresse?" Wenigstens für die zwei Stunden, die sich Angela Merkel für ihren traditionellen Rundgang auf der Computermesse Cebit Zeit genommen hat, kann sie mal die Fragen stellen. Ob zum Beispiel ein Flugroboter nicht so ziemlich dasselbe sei wie ein Drohne. Ja, gibt der Entwickler der Firma vom Partnerland Schweiz verschmitzt lächelnd zu, "aber Drohne klingt halt nicht so schön." Und weiter geht's von einem Stand zum nächsten, jeder Schritt ist vorgeplant, Absperrungen halten den Tross der begleitenden Journalisten und der Messebesucher ein wenig auf Distanz. Ein paar nette Worte hier, ein kleines Späßchen da. War wieder mal sehr spannend, die Cebit.