Angebot von Warren Buffett:Eine Milliarde Dollar für 67 Richtige

Lesezeit: 1 min

Warren Buffett and Lloyd Blankfei At Detroit Small Business Event

Milliardär Warren Buffett ist Chef der amerikanischen Investmentfirma Berkshire Hathaway.

(Foto: Bloomberg)

"Das wird ein Riesenspaß": Wer in der diesjährigen Ausscheidungsrunde im College-Basketball alle 67 Partien richtig vorhersagt, bekommt von Warren Buffet eine stattliche Summe. Statistisch gesehen ist das Risiko für den Starinvestor dabei überschaubar.

Von Jürgen Schmieder, Los Angeles

Warren Buffett, 83, US-Milliardär und Starinvestor, ist in einen verrückten Wettbewerb eingestiegen. Er übernimmt die Versicherung für ein vermeintlich waghalsiges Angebot des Finanzunternehmens Quicken Loans. Die Firma verspricht demjenigen, der alle Spiele der diesjährigen Ausscheidungsrunde im College-Basketball richtig vorhersagt, einen Gewinn von einer Milliarde US-Dollar.

Wer alle 67 Partien der so genannten "March Madness" richtig tippt, bekommt entweder 40 Jahre lang einen Scheck über jeweils 25 Millionen Dollar oder sofort 500 Millionen Dollar. Das Spielteilnahme ist kostenlos, allerdings auf zehn Millionen Tippgeber beschränkt. Gibt es mehrere Sieger, wird der Gewinn geteilt. In jedem Fall kommt Buffett für das Preisgeld auf.

"Das wird ein Riesenspaß", sagt er: "Stellen Sie sich nur vor, dass beim Finale nur noch ein Teilnehmer mit einem bis dahin perfekten Tippschein übrig ist. Den lade ich zu diesem Spiel ein und bringe einen Scheck mit - wir werden nur wahrscheinlich unterschiedliche Mannschaften anfeuern."

Statistisch gesehen liegt die Chance, dass selbst ein Sportexperte alle 67 Spiele richtig tippt, bei etwa eins zu einer Milliarde - weshalb geschätzt wird, dass Buffett von Quicken Loans etwa zehn Millionen Dollar dafür bekommt, die Versicherung zu übernehmen.

"Ich habe in meinem Leben schon mehr Geld auf einen Schlag verloren", sagt Buffett. Spielern, die vor den Halbfinalspielen noch im Rennen sind, will er einen Deal anbieten: "Denen mache ich ein Angebot, das sie nicht ablehnen können."

Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Abo kündigen
  • Kontakt und Impressum
  • AGB