AltersvorsorgeDie Reform der Riester-Rente wird überraschend größer

Lesezeit: 2 Min.

Ein Ehepaar in Magdeburg: Der Staat möchte fördern, dass die Menschen mit Aktien für das Alter vorsorgen.
Ein Ehepaar in Magdeburg: Der Staat möchte fördern, dass die Menschen mit Aktien für das Alter vorsorgen. HEIKO KUEVERLING/IMAGO

Die Abgeordneten von SPD und Union wollen plötzlich der Finanzindustrie staatliche Konkurrenz machen: Künftig könnte das ETF-Depot vom Staat kommen.

Von Bastian Brinkmann, Berlin

Die Politik bricht ein Tabu: Der Staat will ein Aktiendepot anbieten, in das jeder einzahlen kann – und fördert das auch noch mit Zuschüssen. Bisher ist die private Altersvorsorge das Geschäft von Banken und Versicherungen. Künftig soll ein staatliches Altersvorsorgedepot ihnen Konkurrenz machen. Das ist das Ergebnis von Verhandlungen von SPD und CDU/CSU im Bundestag. Die Abgeordneten haben den Gesetzentwurf von Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) somit entscheidend verändert. Klingbeil war noch davor zurückgeschreckt, so stark einzugreifen in das Geschäft der Banken und Versicherungen mit Finanzprodukten für das Alter.

Zur SZ-Startseite

Walter Riester zur Rentendebatte
:„Diese Ideologieschlacht ist eine Katastrophe“

Über das Rentenniveau wird erbittert gestritten. Dabei verstehen selbst viele Politiker nicht, was diese Zahl bedeutet. Der ehemalige Sozialminister Walter Riester kann erklären, was wirklich dahintersteckt.

SZ PlusVon Bastian Brinkmann

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: