EU-StrafeEine Gefahr namens Ali-Express

Lesezeit: 2 Min.

Logo von Ali-Express an einem Geschäft in Granada, Spanien.
Logo von Ali-Express an einem Geschäft in Granada, Spanien. Jon Nazca/REUTERS

Händler sollen über die chinesische Plattform massenhaft illegale Produkte in der EU vertrieben haben. Die EU-Kommission verhängt nun ein Bußgeld von 550 Millionen Euro. Es ist die bislang höchste Strafe nach dem Digital Services Act.

Von Jan Diesteldorf, Brüssel

SZ bei Google bevorzugen

Wo der Spaß aufhört, lässt sich als Kunde recht einfach vermessen. Bei gefälschten Vitaminpillen etwa, oder bei Cremes, die in Europa niemals zugelassen würden. Bei Lichterketten, die verbotene Chemikalien freisetzen, oder bei Rasseln für Babys, die in leicht verschluckbare Kleinteile zerbrechen, wenn man draufbeißt. Ein kleiner Online-Händler aus Deutschland hätte Schlimmes zu befürchten, wenn er derlei vertreibt. Der chinesische Marktplatz Ali-Express ließ Händler jahrelang illegale Produkte nach Europa verkaufen, frei Haus direkt aus der Fabrik geliefert.

Zur SZ-Startseite

ExklusivOnline-Shopping
:Bleiverseuchte Kuscheltiere, brandgefährliche Rasierer – und niemand stoppt es

Trotz EU-Warnungen landen täglich gesundheitsschädliche Produkte auf deutschen Internet-Marktplätzen. Warum ein europäisches Kontrollsystem immer wieder dabei versagt, die gefährlichen Artikel aus dem Verkehr zu ziehen.

SZ PlusVon Michael Kläsgen

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: