Einen Aldi gibt es nicht im thüringischen Dröbischau und nicht in Aschara. In Grumbach ebenso wenig. Auch nicht im sachsen-anhaltischen Kayna. Aber das Land rundherum, das gehört neuerdings zum Aldi-Imperium, genauer: zur Lukas-Stiftung des Aldi-Nord-Eigentümers Theo Albrecht junior. Über weitere 6000 Hektar thüringischen Bodens verfügt die Stiftung dort nun; und pikanterweise hat sie die erworben von einem ehemaligen Bauernpräsidenten im Freistaat. Es ist nur der jüngste Fall einer unseligen Entwicklung, die vor gut zehn Jahren ihren Lauf nahm: Investoren greifen nach Bauernland.
Landwirtschaft:Bauern sollten nicht für Spekulanten ackern müssen
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Für Investoren kann sich Bauernland auszahlen. Doch das schadet der Landwirtschaft.
(Foto: imago images/Martin Wagner)Investoren greifen zunehmend nach Agrarland, wie jetzt Aldi in Ostdeutschland. Sie verdienen damit viel Geld, doch der bäuerlichen Landwirtschaft schadet das immens. Die Politik sollte endlich eingreifen.
Kommentar von Michael Bauchmüller
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