MeinungUS-NotenbankGreenspans Vermächtnis gilt es zu wahren – mehr denn je

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Kommentar von Alexander Mühlauer

Lesezeit: 3 Min.

Er wurde 100 Jahre alt: Der langjährige Fed-Chef Alan Greenspan (1926 - 2026).
Er wurde 100 Jahre alt: Der langjährige Fed-Chef Alan Greenspan (1926 - 2026). Bob Daugherty/AP/dpa

Alan Greenspan wird als unabhängiger Fed-Chef in Erinnerung bleiben. Ihm verdankt die US-Notenbank ihren guten Ruf, der auf dem Spiel steht.

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So sibyllinisch seine Worte auch gewesen sein mögen, eines stand stets außer Frage: Als Chef der US-Notenbank ließ sich Alan Greenspan nicht vereinnahmen. Während seiner Amtszeit an der Spitze der Federal Reserve diente er vier Präsidenten – von Ronald Reagan bis George W. Bush. Auch wenn der Ökonom den Republikanern nahestand, sorgte er dafür, dass die Fed einen Ruf erlangte, den sie Greenspan bis heute verdankt. Die mächtigste Notenbank der Welt gilt im besten Sinne als unparteiisch und unbestechlich. Noch.

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US-Notenbank Fed
:Er sprach in rätselhaften Sätzen, auch mal mit dadaistischen Zügen

Alan Greenspan führte 19 Jahre lang die US-Notenbank und galt als Orakel. In seiner Amtszeit sorgte er für niedrige Zinsen, die Börsen boomten, danach kam die Finanzkrise. Jetzt ist er mit 100 Jahren gestorben.

SZ PlusVon Markus Zydra

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