US-Notenbank FedEr sprach in rätselhaften Sätzen, auch mal mit dadaistischen Zügen

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„Sollten Ihnen meine Aussagen zu klar gewesen sein, dann müssen Sie mich missverstanden haben“, sagte einmal Alan Greenspan.
„Sollten Ihnen meine Aussagen zu klar gewesen sein, dann müssen Sie mich missverstanden haben“, sagte einmal Alan Greenspan.
Yuri Gripas/REUTERS

Alan Greenspan führte 19 Jahre lang die US-Notenbank und galt als Orakel. In seiner Amtszeit sorgte er für niedrige Zinsen, die Börsen boomten, danach kam die Finanzkrise. Jetzt ist er mit 100 Jahren gestorben.

Von Markus Zydra

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Alan Greenspan, von 1987 bis 2006 an der Spitze der US-Notenbank Federal Reserve (Fed), ist am Montag im Alter von 100 Jahren gestorben. Wenn ein so einflussreicher Mensch des öffentlichen Lebens verstirbt, stellt sich für die Nachwelt die Frage, was von ihm bleibt. Schon wegen seines biblischen Alters und seiner langen Amtszeit gibt es viele erinnerungswürdige Anekdoten und Leistungen über den 1926 in New York geborenen Wirtschaftswissenschaftler. Aber man tritt Greenspan posthum wohl nicht zu nahe, wenn man eine Charaktereigenschaft herausgreift, die ihn auch jenseits der spröden Zentralbankwelt unsterblich gemacht haben dürfte: Die Rede ist von seiner Art zu reden.

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