Aus dem Corona-Beben ist an den Börsen ein Gamestop-Beben geworden. Nicht mehr das Virus machte in der vergangenen Woche die größten Schlagzeilen, sondern die Geschehnisse um die Aktie eines Videospiele-Händlers - mit einem Ringen zwischen Short-Spekulanten und privaten Anlegern, die sich in einem Internet-Forum mobilisiert haben. Die Turbulenzen trübten spät im Januar einen schon gut geglaubten Jahresauftakt - und sie könnten Experten zufolge auch noch nicht vorbei sein. Der Dax hat in der alten Woche mehr als drei Prozent an Wert verloren. Was Unternehmensberichte betrifft, gibt die neue Woche in Europa einiges her. So öffnen unter anderem Siemens, Infineon sowie die Deutsche Bank und US-Firmen wie Amazon und die Google-Mutter Alphabet ihre Bücher. Auch konjunkturell könnte es viele neue Eindrücke geben.
AktienmärkteGamestop-Beben trübt Jahresauftakt

Experten befürchten, dass die Turbulenzen an der Börse noch nicht vorbei sind. Der Blick richtet sich aber auch auf die laufende Bilanzsaison.