Airbus und Amsilk:Flugzeuge am seidenen Faden

Hersteller Airbus kooperiert mit dem Biotech-Start-up Amsilk. Gemeinsam wollen sie einen neuen Verbundstoff entwickeln, der leichter als herkömmliche Stoffe ist und mit Spinnenseide zu tun hat.

Von Elisabeth Dostert

Flugzeuge sollen leicht sein. Jedes Kilogramm weniger spart Treibstoff. Seide ist leicht. Deshalb kooperiert der europäische Flugzeughersteller Airbus künftig mit dem 2008 gegründeten Biotechnologie-Unternehmen Amsilk aus Planegg bei München. Gemeinsam wollen sie aus Fasern, die aus synthetisch hergestellten Spinnenseidenproteinen bestehen, einen neuen Verbundstoff für die Luft- und Raumfahrtindustrie entwickeln. Der Markenname der von Amsilk entwickelte Faser lautet Biosteel. Bereits 2019 wollen Airbus und Amsilk einen Prototypen des Verbundwerkstoffes vorstellen.

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